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Informationen zu den Berliner Stadtbezirken

Charlottenburg-Wilmersdorf

Charlottenburg-Wilmersdorf ist der vierte Verwaltungsbezirk von Berlin und hatte 327.449 Einwohner per 30. Juni 2015. Der Bezirk gilt heute als eher bürgerlicher Wohnbezirk und weist nach dem Bezirk Steglitz-Zehlendorf die zweithöchste Sozialstruktur aller zwölf Berliner Bezirke auf.

Der Bereich um den Kurfürstendamm nimmt als „City West“ neben der historischen Mitte Zentrumsfunktionen für ganz Berlin wahr. Nennenswerte im Bezirk gelegene Institutionen sind unter anderem die Technische Universität, die Universität der Künste, die Deutsche Oper, das Olympiastadion sowie das Messegelände unter dem Funkturm mit dem CityCube, der das gegenüberliegende Congress Centrum (ICC) ersetzt.

Friedrichshain-Kreuzberg

Friedrichshain-Kreuzberg ist der zweite Verwaltungsbezirk von Berlin und hatte 276.996 Einwohner per 30. Juni 2015.

Der kleinste der zwölf Berliner Bezirke hat zugleich die mit Abstand höchste Bevölkerungsdichte von 13.618 Einwohnern pro Quadratkilometer (Stichtag 30. Juni 2015) und das geringste Durchschnittsalter. Er entstand mit der Berliner Verwaltungsreform am 1. Januar 2001 durch Fusion des bis dato eigenständigen Ost-Berliner Bezirks Friedrichshain mit dem West-Berliner Bezirk Kreuzberg.

Der zentral gelegene Bezirk gilt als alternativ und kreativ und ist bekannt für ein vielfältiges Nacht- und Kulturleben.

Lichtenberg

Lichtenberg ist der elfte Verwaltungsbezirk von Berlin und hatte 270.398 Einwohner per 31. August 2015. Er entstand 2001 durch die Fusion der bis dahin eigenständigen Bezirke Lichtenberg und Hohenschönhausen.

Hohenschönhausen und Lichtenberg waren zu DDR-Zeiten Stadtbezirke in Ost-Berlin. Alle Ortsteile des heutigen Bezirks gehören seit der Gründung von Groß-Berlin im Jahr 1920 zum Berliner Stadtgebiet, darunter der namensgebende Ortsteil Lichtenberg.

Marzahn-Hellersdorf

Marzahn-Hellersdorf ist der zehnte Verwaltungsbezirk von Berlin und hatte 257.105 Einwohner per 31. August 2015. Er entstand 2001 durch die Fusion der Bezirke Marzahn und Hellersdorf.

Der Bezirk besteht aus fünf Ortsteilen. Die Ortsteile Hellersdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf bildeten von 1986 bis 2001 den eigenständigen Berliner Bezirk Hellersdorf. Der Ortsteil Marzahn setzt sich aus der Flur des Dorfes Marzahn und dem nördlichen Teil der Flur Friedrichsfelde zusammen.

Mitte

Mitte ist der erste Verwaltungsbezirk von Berlin und hatte 359.363 Einwohner per 30. Juni 2015. Es ist der zentrale Bezirk der Bundeshauptstadt und beherbergt die meisten Verfassungsorgane der Bundesrepublik.

Am 1. Januar 2001 fusionierten die drei ehemaligen Bezirke Mitte, Tiergarten und Wedding zum neuen Bezirk Mitte. Er ist einer von zwei Bezirken (neben Friedrichshain-Kreuzberg), die aus Teilen des ehemaligen Ost- und West-Berlin bestehen. Im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnet Mitte weiterhin den heutigen Ortsteil Berlin-Mitte und nicht den neuen Fusionsbezirk.

Der Bezirk Mitte unterteilt sich in sechs Ortsteile.

Neukölln

Neukölln ist der achte Verwaltungsbezirk von Berlin und hat 326.349 Einwohner (Stand: 31. August 2015). Er wurde nach dem gleichnamigen Ortsteil benannt, der den nördlichen Teil des Bezirks ausmacht.

Neukölln liegt im südlichen Bereich der Bundeshauptstadt zwischen den Bezirken Tempelhof-Schöneberg im Westen und Treptow-Köpenick im Osten sowie Friedrichshain-Kreuzberg im Norden. Im Süden grenzt Neukölln an das Land Brandenburg.

Pankow

Pankow ist der dritte Verwaltungsbezirk von Berlin und hatte 386.570 Einwohner per 30. Juni 2015.

Die bis dahin eigenständigen Bezirke Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee wurden mit der Verwaltungsreform 2001 zum heutigen bevölkerungsreichsten Berliner Bezirk Pankow vereint. Er ist nach Treptow-Köpenick der flächenmäßig zweitgrößte Bezirk von Berlin.

Der Bezirk Pankow weist hinter Steglitz-Zehlendorf und Charlottenburg-Wilmersdorf die dritthöchste Sozialstruktur aller zwölf Berliner Bezirke auf.

Reinickendorf

Reinickendorf ist der zwölfte Verwaltungsbezirk von Berlin und hatte 254.902 Einwohner per 31. August 2015.

Der flächenmäßig fünftgrößte Bezirk von Berlin ist nach dem Ortsteil Reinickendorf benannt. Der Flughafen Tegel befindet sich im gleichnamigen Ortsteil.

Die Bezirke Reinickendorf und Wedding gehörten nach 1945 in der "Vier-Mächte-Stadt" Berlin zum französischen Sektor und damit zu West-Berlin.

Spandau

Spandau ist der fünfte Verwaltungsbezirk von Berlin und hatte 231.120 Einwohner per 31. August 2015.

Der heute flächenmäßig viertgrößte Berliner Bezirk wurde 1920 im Zuge der Bildung von Groß-Berlin aus dem Gebiet der bereits 1232 urkundlich erwähnten Stadt Spandau und mehreren umliegenden Gemeinden und Gutsbezirken gebildet.

Steglitz-Zehlendorf

Steglitz-Zehlendorf ist der sechste Verwaltungsbezirk von Berlin und hatte 297.421 Einwohner per 31. August 2015.

Der Bezirk mit sieben Ortsteilen im Südwesten Berlins gilt heute als gehobene bzw. wohlhabende Wohngegend mit der höchsten Sozialstruktur, noch vor den Bezirken Charlottenburg-Wilmersdorf und Pankow.

Im Zuge der Neuordnung der zuletzt 1920 für Groß-Berlin festgelegten Verwaltungsbezirke entstand der heute flächenmäßig drittgrößte Bezirk Steglitz-Zehlendorf mit der Berliner Verwaltungsreform am 1. Januar 2001 durch Fusion der früheren Verwaltungsbezirke Steglitz mit seinen Ortsteilen Lankwitz, Lichterfelde und Steglitz, sowie Zehlendorf mit seinen Ortsteilen Dahlem, Nikolassee, Wannsee und Zehlendorf.

Tempelhof-Schöneberg

Tempelhof-Schöneberg ist der siebte Verwaltungsbezirk von Berlin und hatte 337.766 Einwohner per 30. Juni 2015.

2001 ist der Bezirk im Rahmen der Verwaltungsreform durch Fusion der bisherigen Bezirke Tempelhof und Schöneberg entstanden. Am 11. Juli 2000 haben die Bezirksämter Schöneberg und Tempelhof in einer gemeinsamen Sitzung beschlossen, dass der aus den bisherigen Bezirken Schöneberg und Tempelhof zum 1. Januar 2001 gebildete Bezirk den Namen Tempelhof-Schöneberg tragen soll. "Die Bezirksämter halten es für zweckmäßig, dem kraft Gesetzes zum 1. Januar 2001 gebildeten Bezirk unter Voranstellung des Namens des einwohner- und flächenmäßig größeren Bezirks den Doppelnamen 'Tempelhof-Schöneberg' zu geben."

Treptow-Köpenick

Treptow-Köpenick ist der neunte Verwaltungsbezirk von Berlin und hatte 250.751 Einwohner per 31. August 2015.

Die bis dahin eigenständigen Bezirke Treptow und Köpenick wurden mit der Verwaltungsreform 2001 vereint und nehmen seitdem fast 19 Prozent der gesamten Stadtfläche Berlins von ca. 892 km² ein. Damit ist Treptow-Köpenick der flächenmäßig größte Berliner Bezirk.